Elternanker

Patchwork · Praxisguide

Patchwork-Start

Die ersten 90 Tage als neue Familie — mit Phasenplan, Konfliktlotse und Checkliste.

9 Seiten90-Tage-PlanRollentabelle
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Für wen dieses Heft ist

Wenn Ihnen das bekannt vorkommt.

Sie ziehen gerade zusammen

Und merken, dass gute Absichten allein nicht reichen.

„Du hast mir nichts zu sagen“

Das Heft liefert den Satz, der darauf wirklich passt.

Sie fragen sich, ob das normal ist

Ja. Patchwork braucht oft ein bis zwei Jahre, bis es sich wie Familie anfühlt.

Ein Blick hinein

Wer darf wann was?

Die Rollenabgrenzung, an der die meisten Patchworkfamilien scheitern

  1. Tag 1–30Der Stiefelternteil übernimmt keine Erziehungs- oder Sanktionsrolle. Beobachten, da sein, nichts erzwingen.
  2. Tag 31–60Alltagsaufgaben ja — Fahrdienst, Hausaufgaben. Grenzen setzen bleibt beim leiblichen Elternteil.
  3. Tag 61–90Rollen festigen sich. Die Anrede bestimmt allein das Kind, niemand sonst.

Inhalt

9 Seiten

  • 01 Realistische Erwartungen an den Start
  • 02 Tag 1–30: Ankommen & beobachten
  • 03 Tag 31–60: Erste gemeinsame Strukturen
  • 04 Tag 61–90: Rollen festigen
  • 05 Typische Konfliktfelder & Lösungsansätze
  • 06 Rituale, die zusammenschweißen
  • 07 90-Tage-Tracker & Checkliste

9 Seiten · Kita bis Teenager

Patchwork-Start

Die ersten 90 Tage als neue Familie — mit Phasenplan, Konfliktlotse und Checkliste.

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Häufige Fragen

Was Eltern vor dem Kauf wissen wollen.

Wie lange dauert es wirklich?

Länger als man hofft. Das Heft nennt ein bis zwei Jahre, bis sich eine Patchworkfamilie wie eine Familie anfühlt — die 90 Tage sind der strukturierte Anfang, nicht das Ziel.

Soll ich den Kontakt zum anderen Elternteil unterstützen?

In aller Regel ja, und das Heft ist da deutlich. Ausnahmen gelten, wenn Schwerwiegendes dagegenspricht — dann gehört fachliche Begleitung dazu.

Und wenn mein Kind den neuen Partner ablehnt?

Das ist häufig und kein Scheitern. Das Heft warnt ausdrücklich vor erzwungener Nähe und zeigt, was stattdessen hilft.

Wichtiger Hinweis. Dieser Ratgeber ersetzt keine medizinische, psychologische, therapeutische oder rechtliche Beratung. Er enthält allgemeine Impulse für den Familienalltag. Jedes Kind und jede Familie ist anders — manches wird bei Ihnen wirken, anderes nicht. Bei anhaltenden Schwierigkeiten wenden Sie sich bitte an die zuständige Fachstelle.